Poker glossary
PKO
Progressive Knockout
Glossar
PKO
Grundlegende Definition
PKO steht für „Progressive Knockout“, ein Turnierformat, bei dem ein Teil jedes Buy-ins als Bounty auf jeden Spieler ausgesetzt wird. Wenn du jemanden rauswirfst, bekommst du einen Teil seiner Bounty in bar, der Rest wird deiner eigenen Bounty hinzugefügt. Je mehr Spieler du eliminierst, desto höher das Kopfgeld auf dich.
Spezifische Situation
- In einem typischen 100-$-PKO gehen 50 $ in den Preispool und 50 $ werden deine Start-Bounty. Wirfst du einen Spieler mit 50 $ Bounty raus, bekommst du normalerweise 25 $ in bar, und deine eigene Bounty steigt von 50 $ auf 75 $.
- Spät im Turnier tragen große Stacks oft hohe Bountys, sodass selbst ein Shortstack mit einem Knockout viel verdienen kann.
Wichtige Informationen
- Die Aufteilung ist je nach Seite und Event unterschiedlich (halb für dich, halb auf deine Bounty ist am häufigsten). Prüfe immer die Regeln.
- Bountys verändern die Strategie. Du kannst weiter callen, wenn du einen Spieler coverst und seine Bounty hoch ist, denn mit dem Pot gewinnst du auch Bargeld.
- Eine Bounty gewinnst du nur, wenn du einen Spieler rauswirfst. Bountys zählen daher vor allem in Pots gegen Spieler, die du coverst (dein Stack ist mindestens so groß wie ihrer).
Beispiele für die Verwendung des Begriffs
„Das ist ein PKO, also calle ich gegen den Shortstack mit der dicken Bounty weiter.“
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