Staking
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Grundlegende Definition
Staking bezeichnet im Poker ein System, bei dem du einem anderen Spieler Kapital zur Verfügung stellst und im Gegenzug einen bestimmten Anteil der Gewinne erhältst, falls dieser Spieler durch Turniere oder Cash Games Profit erzielt.
Spezifische Situation
- Wenn Spieler B, der am Turnier teilnimmt, sich das Entry-Fee-Buy-in nicht leisten kann, übernimmt Spieler A die gesamten Kosten. Gewinnt Spieler B einen Preis, verpflichtet er sich vertraglich, 50 % des Preisgeldes an Spieler A zu zahlen.
- In einem Cash Game stellt Spieler D Spieler C aufgrund fehlender Mittel einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung. Erzielt Spieler C einen Profit, wird dieser zu einem vorher festgelegten Verhältnis geteilt.
Wichtige Informationen
- Staking-Vereinbarungen müssen die konkreten Bedingungen im Voraus klar festlegen, wie z. B. Verteilungsquoten und Verantwortlichkeiten im Verlustfall. Beispielsweise sollte entschieden werden, ob die Gewinnverteilung 50/50 erfolgt oder ob der Staker einen größeren Anteil erhält.
- Es ist wichtig, die Fähigkeiten und die Zuverlässigkeit des Spielers, den du stakest, gründlich zu bewerten. Wenn du mit einer ungeeigneten Person stakest, erzielst du möglicherweise keinen Profit oder es kann zu Problemen kommen.
Beispiele für die Verwendung des Begriffs
"Dieses Turnier wird mit Staking gespielt, daher ist geplant, die Gewinne gemäß den Vertragsbedingungen mit dem Staker zu verteilen."